Welcome to Sudan! Für Menschen sensibler Natur ist es absolut abzuraten, über Wadi Halfa in den Sudan einzureisen. Ein bleibender psychologischer Schaden ist nicht auszuschließen.

Ein Boot mit 500 Menschen, eine Ausstiegslucke von 1.5 x 1.2 m, bewacht von schwer bewaffneten sudanesischen Soldaten, 50°C Hitze unter Deck und alle wollen das Schiff wie kurz vor dem Sinken zugleich verlassen.  So erreichen wir den Sudan.

Wadi Halfa unser Ankunftsort ist nichts weiter als ein staubiges Nest mit ein paar Häusern. Unser Weg führte uns viel länger als geplant durch die fast menschenleere Nubian Desert. Landschaftlich ist die Gegend wieder einmal sehr schön, doch aufgrund der katastrophalen Strassen müssen wir uns mit mehreren Pannen herumschlagen und können uns nur im Schneckentempo von ca. 20 KmH durch das Land bewegen. Die Hauptstadt Karthoum ist für uns wieder einmal mehr – wie bei vorangegangen Ländern – ein Werkstatt-Zwischenstopp. Die letzte Etappe von Karthoum bis Äthiopien ist für uns seit langem wieder einmal sehr schön üppig grün. Für uns entwickelt sich die Landschaft nun zum ersten Mal zu dem, was man sich unter Afrika vorstellt. Wir konnten auch im Sudan nur eine fast staatlich vorgeschriebene Reiseroute fahren, da man für jeden Abstecher eine Sondergenehmigung braucht. Ausserdem waren die Strassen sowieso nicht für unser Auto tauglich. Die Menschen auf dem Land sind unglaublich hilfsbereit und freundlich. Schlussendlich verlassen wir mit minimalem bürokratischen Aufwand den Sudan über einen Grenzposten, der aussieht, wie eine größere Alm bei uns.

Nicht überarbeitete, detaillierte Tagebuchaufzeichnungen gibt es hier. – Tagebuch Transafrika

Zollformalitäten auf der Fahrt in den Sudan

Luxusunterkunft in Wadi Halfa

Nicht nur das Zimmer war ein Luxus, auch das Dosenfrühstück war nicht ohne

Zwischenstopp in Akasha  –  sudanesische Mädls

Grund des Zwischenstopps – gebrochene Motoraufhängung, kaputter Kühler,
steckendes Gaspedal, ……

Abschiedsessen bei unserer sudanesischen Gastfamilie in Akasha

Sonnenuntergang in der nubischen Wüste

Typische Eingangstüre eines Hauses in der nubischen Wüste

Felsformationen laden zwar optisch zum Kraxeln ein – Finger und Fusssohlen
sind aber bei 50 °C schnell gekocht

Eine Nacht in der Nähe von Dongola – wir erregen die Aufmerksamkeit eines ganzen Dorfes

Regen verwandelt die Wüstenpiste in eine fast unpassierbare Schlammfahrbahn

Nilüberfahrt nach Dongola

Wüstensturm kurz vor Karthoum

Fotos und Text Stephan Keck